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Immer wieder zieht es die Granitbiker in die Dolomiten, weil es dort einfach großartig zum Biken geht und man eine unglaublich imposante Landschaft genießen kann. Auch heuer wieder brachen wir am Fronleichnamstag auf, um nach Wolkenstein zu reisen. Die Räder perfekt verstaut von Joschi und Sepp im Bus vom Leonhartsberger Tom. Zu Mittag angekommen, genossen wir noch schnell eine Pizza, um dann pünktlich um halb zwei die erste Tour starten zu können. Diesemal gab es keine Wandergruppe, dafür aber zwei Bike-Gruppen. Die "Genussgruppe" musste am ersten Tag hoch zum Sellajoch. Das war nicht einfach, wir merkten am nächsten Tag, wie steil es da hoch ging, aber Poldi Höglinger, Ingrid Gaisbauer und Michi Falkinger bezwangen den Berg. Die Gruppe mit den "Masochisten" schraubte sich in einer durchgehend steilen Schotterstraße hoch zum "Col Raiser": Die Tour "Unter der Geislern": ~1600hm und 45km. 

Am zweiten Tag fuhr Gruppe "Genuß" nach Kastelruth. Auch hier waren gut 1000hm zu bewältigen, weil halt dummerweise Wolkenstein auf 1550hm liegt und Kastelruth eben auf unter 1000hm. Die zweite Gruppe brach auf zur Königsetappe ins Val Duron. Die Tour hatte es in sich! Zuerst ging es hoch zum Sellajoch, dann eine steile Schotterstraße runter nach Canazai, um dann, nach einer kurzen extrem steilen Passage (über 25% Neigung), hoch zu fahren ins Durontal. Das Tal liegt auf über 1300m Seehöhe und geht am Talende hoch auf über 1900m. Wie kann man da noch von einem Tal sprechen?1 Wir passierten das Mahlknechtjoch, umkreisten Lang- und Plattkofel und kehrten am Nachmittag auf der sehr hochgelegen, aber sehr gemütlichen Zeilingerhütte ein. Wir wurden exzellent verköstigt und durften sogar einer Trauung in der kleinen Bergkirche beiwohnen. Die Daten zur Tour: 1700hm und rund 50km. Am Abend konnten wir in unserem Hotel (Pra Tlusel) gut regenerieren, bei einigen dauerte das "Regenerieren" bis in die Nacht hinein. ;-) Der letzte Tag brachte uns - leider wieder über eine unglaublich steile Straße - hoch zur wunderschönen Seiser Alm. Den Nachmittag fuhren beide Gruppen gemeinsam runter nach Wolkenstein. In Wolkenstein durften wir die Zielankunft der MTB-Heros bestauenen. Die Biker, die dieses MTB-Rennen finishten, dürfen zu recht sehr stolz auf sich sein. Das Rennen gilt als eines der härtesten Rennen überhaupt (84km und 4500hm auf extremen Untergrund). Das war nun eine Zusammenfassung unseres diesjährien GB-Ausflugs nach Südtirol. Es war wunderschön und unglaublich viele schöne Eindrucke durften wir mit nach Hause nehmen. Wir freuen uns schon jetzt auf 2015, hoffentlich wieder in Südtirol, oder noch besser, wieder in den Dolomiten.